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Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Crailsheim

Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (EFG) in Crailsheim gehört zum Bund der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden in Deutschland und genießt damit den Status einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Im Bund der EFG sind neben Gemeinden aus der so genannten Brüderbewegung vor allem baptistische Gemeinden zusammengeschlossen. Der Baptismus entstand im angelsächsischen Raum einige Jahrzehnte nach der Reformation. Als geistliche Bewegung des Protestantismus unterschied man sich von anderen Gruppierungen vor allem durch, dass man das persönliche Glaubensleben und das Leben der Gemeinden möglichst nah aus den Aussagen der Bibel ableitete. Das führte zur konsequenten Trennung von Kirche und Staat und zur  so genannten Gläubigentaufe: Nur Menschen, die aufgrund ihres Alters in der Lage waren, an Jesus Christus zu glauben, konnten getauft werden. Dies stand im Gegensatz zur vorherrschenden Säuglingstaufe.

Die erste baptistische Gemeinde Deutschlands wurde 1834 in Hamburg gegründet. Die Ursprünge der EFG Crailsheim bildeten freie Hausversammlungen in Crailsheim und umgebenden Gemeinden, wie z.B. in Unterspeltach, Mistlau, Satteldorf und Unterweiler in den 30er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Das erste eigene Gemeindehaus wurde 1967 im Ölmühleweg bezogen. Mitte November dieses Jahres fand der Umzug in das neue Gemeindezentrum im Wohngebiet Hirtenwiesen statt.

Die EFG Crailsheim weiß sich verbunden in der Gemeinschaft mit anderen Christen und arbeitet in der örtlichen Evangelischen Allianz und in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) mit.