Mission weltweit

Jesus Christus baut seine Gemeinde weltweit seit 2.000 Jahren – und wir helfen dabei mit. In Crailsheim, aber auch in anderen Ländern dieser Erde.

Jutta und Christian Burkard mit Lea, Jael, Jeremias und Salome sind seit 2006 mit der Deutschen Indianerpioniermission (kurz: DIPM) unterwegs, um indígenen Völkern in Brasilien Gottes gute Botschaft zu bringen. Nach Sprachstudium und Praktikum in der Region São Paulo und Minas Gerais ging es Januar 2009 ins Amazonasgebiet. Dort arbeiten sie von der Kleinstadt Pimenta Bueno aus hauptsächlich mit der Volksgruppe der Cinta Larga. Dieser Stamm bewohnt ein Gebiet von ca. 30.000km², auf dem über 30 Siedlungen verstreut sind. Einige dieser Siedlungen sind recht groß und modern, haben Strom, Brunnen, eine Schule und einen Erste-Hilfe-Posten und sind richtige kleine Dörfer, vergleichbar mit brasilianischen Dörfchen. Andere Siedlungen wiederum sind nur zwei oder drei Palmblatt-gedeckte Langhäuser auf einer Waldlichtung am Fluß und wirken, als wäre die Zeit vor Jahrhunderten still gestanden.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt beim Erlernen der Sprache, evangelistischer Arbeit und Begleitung von gläubigen Indianern. Dafür sind oft weite und schwierige Strecken zu bewältigen. Gemeinsam mit anderen Missionaren und indigenen Gemeinden sind auch Besuche in anderen Gruppen der Tupi-Mondé-Sprachgruppe üblich. Diese Vernetzung fördert das Wachstum der Indianergemeinden durch den gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Monatlich gibt es größere Treffen für gemeinsames Bibelstudium, das von einer großen Gruppe interessierter Indianer besucht wird.

Mehrmals im Jahr gibt Christian auch Unterricht am Bibelkurs für indígene Gemeindeleiter in Porto Velho. Der einjährige Kurs wird von verschiedenen Volksgruppen besucht und gibt den Teilnehmern Basiswissen über die Bibel, erweiterte Kenntnisse über Mathematik, Lesen und Schreiben sowie handwerkliche Fertigkeiten weiter.

Die Familie lebt auf der Missionsstation am Stadtrand von Pimenta Bueno. Die Kinder gehen dort in die brasilianische Schule und Jutta ist mit Schulfahrten (es gibt keinen Schulbus, der die Kinder abholt und bringt) sowie den Aufgaben auf der Station und im Büro gut beschäftigt. In den Ferien oder an langen Wochenenden können wir dann auch als Familie Siedlungen besuchen.

Seit 1981 sind Horst und Lore Engelmann mit der Crailsheimer Gemeinde verbunden. Damals waren sie hier Jugenddiakone und von Crailsheim startete ihr Weg in die Mission. 16 Jahre waren sie als Missionare in Tansania an der Bibelschule Nanjoka. Ihre beiden Söhne wurden dort geboren. Seit 2000 sind sie wieder in Deutschland und Horst ist Leiter für den Bereich „Weltweite Mission“ im Forum Wiedenest. Lore und Horst engagieren sich stark für die Arbeit unter Flüchtlingen und Migranten in Deutschland. „Wir freuen uns, dass die  EFG Crailsheim uns so viele Jahre treu unterstützt und unseren Missionsdienst begleitet.“

Susanne Beier wurde im Januar 2008 mit Forum Wiedenest (www.wiedenest.de) ausgesandt, um beim Aufbau erlebnisorientierter Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in anderen Ländern mitzuwirken. Nachdem sie zunächst europaweit Schulungskurse durchführte und Mitarbeiterteams bei Zeltlagern unterstützte, ist sie seit Oktober 2009 in Spanien tätig, um dort in Zusammenarbeit mit evangelischen Gemeinden Kinder-, Teenager- und Jugendgruppen zu initiieren, Teams zu schulen und diese langfristig zu coachen (Youngstars España: www.youngstars.es).

Über die Pionierarbeit in Spanien hinaus ist Susanne Beier als stellvertretende Geschäftsführerin und Regionalleitung für Youngstars International tätig, einem internationalen Jungschar-Netzwerk (www.youngstarsint.net).

Kontakt: susanne.b@youngstarsint.org